Pflichtversicherung “E106” in der Schweiz

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    Die Pflichtversicherung in der Schweiz nach KVG, häufig Modell E106 genannt, ist in den letzten Jahren zur beliebtesten Variante der Krankenversicherung für Grenzgänger avanciert.

    Hier unterstellt sich der Grenzgänger dem Schweizerischen Krankenversicherungsgesetz (KVG). Sehr beliebt sind beispielsweise die Sympany AG (größter und beliebtester Krankenversicherer für Grenzgänger) aus Basel sowie die SWICA. Versichert man sich als Grenzgänger in der Schweiz nach KVG, so besteht ein Anspruch auf ambulante und stationäre Leistungen bei Behandlung in der Schweiz gemäß dem KVG. Die Franchise (jährlicher Selbstbehalt) liegt hier bei fixen 300 CHF pro Jahr, anschließend bezahlt der Versicherte bei Behandlung in der Schweiz 10% der Kosten, max. 700 CHF pro Jahr, selbst.

    Für Behandlungen in Deutschland greift ein zwischenstaatliches Abkommen zur Sozialversicherung. Der Grenzgänger sucht sich zu Beginn eine deutsche gesetzliche Krankenkasse, z.B. DAK oder AOK Baden-Württemberg, als aushelfenden Träger im Wohnland (“Aushilfskasse”) und händigt dieser das von der Schweizer Krankenkasse bestätigte Zusatzblatt E106 aus. Dadurch erhält der Grenzgänger kostenlos eine Versichertenkarte der deutschen Aushilfskasse für Leistungsbezug in Deutschland. Bei Behandlung in Deutschland wird keine Franchise (Selbstbehalt) und keine Selbstbeteiligung fällig, da die deutschen Leistungserbringer (Ärzte und Krankenhäuser) direkt mit der gesetzlichen Aushilfskasse abrechnen (Sachleistungsprinzip).

     

    Wichtig: als Grenzgänger mit Grundversicherung nach KVG hat man in Deutschland nur Anspruch auf Sachleistungen der deutschen gesetzlichen Krankenkasse. Das heißt, im Pflegefall werden beispielsweise keine Geldleistungen erbracht. Dieses Risiko sollte unbedingt durch eine private Pflegezusatzversicherung für Grenzgänger abgedeckt werden! Wir bieten Ihnen gerne den passenden Tarif, abgestimmt auf Ihre Situation, an. Außerdem werden keine Satzlungsleistungen von der deutschen Aushilfskasse erbracht. Dies umfasst beispielsweise häufig das Bonusheft beim Zahnarzt, Zuschüsse für die professionelle Zahnreinigung, erweiterte Vorsorgeuntersuchungen, Erstattung für Homöopathie, Osteopathie und weitere alternative Heilmethoden, Gesundheits- und Präventionskurse. All diese Leistungen lassen sich ebenfalls über deutsche Zusatztarife abdecken.

     

    Aufgrund der unkomplizierten Kostenübernahme in beiden Ländern ist diese Variante bei Grenzgängern in den letzten Jahren sehr beliebt geworden. Auch die Absicherung von Familienangehörigen ist in der Regel günstiger, da Kinder beispielsweise kostenlos über den deutschen Ehepartner abgesichert werden können, sofern dieser in der gesetzlichen Krankenversicherung versichert ist.

    Außerdem ist eine Rückkehr in die deutsche gesetzliche Krankenversicherung bei Arbeitslosigkeit, beruflicher Rückkehr nach Deutschland oder Bezug einer Rente aus der Deutschen Rentenversicherung garantiert.

    Vorteile

    • Anspruch auf ambulante und stationäre Leistungen bei Behandlung in der Schweiz
    • Kein Selbstbehalt und keine Selbstbeteiligung bei Behandlungen in Deutschland
    • Günstige Absicherung der Familienangehörigen
    • Garantierte Rückkehr in die Deutsche gesetzliche Krankenversicherung

     

    Nachteile

    • In Deutschland beschränkt sich der Anspruch auf Sachleistungen der gesetzlichen Krankenkasse
    • Private Pflegezusatzversicherung für Grenzgänger notwendig
    • Keine Satzungsleistungen der deutschen Aushilfskasse

     

     

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