Das Grenzgänger FAQ

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    Herzlichen Glückwunsch! Sie haben vermutlich ein Jobangebot aus der Schweiz erhalten, den Arbeitsvertrag bereits fest in den Händen oder erwägen zumindest, Grenzgänger zu werden.

    Hier beantworten wir Ihnen die wichtigstens Fragen.

    Brauche ich als Grenzgänger eine Arbeitserlaubnis für die Schweiz?

    Als Grenzgänger mit Arbeitsort Schweiz und Wohnsitz in Deutschland benötigen Sie in der Regel eine Grenzgängerbewilligung. Voraussetzung für den Grenzgänger-Status ist, dass Sie mindestens einmal wöchentlich an Ihren deutschen Hauptwohnsitz zurückkehren.

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    Muss ich als Grenzgänger eine Grenzgängerbewilligung beantragen?

    Die Grenzgängerbewilligung (Ausländerausweis “G”) wird in der Regel vom Arbeitgeber bei der kantonalen Ausländerbehörde oder Fremdenpolizei beantragt. Ist der Arbeitsvertrag unbeschränkt oder auf mehr als ein Jahr befristet, so ist sie fünf Jahre gültig. Nach Ablauf der fünf Jahre wird sie gewöhnlich durch den Arbeitgeber verlängert, wenn die Tätigkeit fortbesteht.

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    Wie bin ich als grenzgänger Krankenversichert?

    Als Grenzgänger bieten sich drei Varianten der Krankenversicherung an; Die freiwillige gesetzliche Krankenversicherung in Deutschland, die private Krankenversicherung in Deutschland und die Pflichtversicherung in der Schweiz nach KVG (E106). Wir beraten Sie gerne und ermitteln gemeinsam mit Ihnen, welche Variante am Besten zu Ihrem Bedarf passt.

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    Kann ich als Grenzgänger in meiner Krankenkasse bleiben?

    Als Grenzgänger mit einer Grenzgängerbewilligung und deutschem Wohnsitz können Sie sich grundsätzlich auch von der Krankenversicherungspflicht in der Schweiz befreien lassen und somit in Ihrer privaten Krankenversicherung oder Ihrer gesetzlichen Krankenversicherung (als freiwillig Versicherter) versichert bleiben. Sie sollten aber in jedem Fall prüfen, ob günstigere und bessere Varianten infrage kommen. Wir unterstützen Sie gern bei der Wahl.

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    Wo bezahle ich als Grenzgänger meine Steuern?

    Als klassischer Grenzgänger pendeln Sie täglich vom deutschen Wohnort zum Schweizer Arbeitsort. Zu Beginn Ihrer Tätigkeit lassen Sie sich vom Finanzamt Ihres deutschen Wohnortes die Ansässigkeitsbescheinigung für Grenzgänger abstempeln und legen eine Ausfertigung davon Ihrem Arbeitgeber vor. Dieser wird die pauschale Quellensteuer in Höhe von 4,5% von Ihrem Bruttolohn direkt an das kantonale Steueramt entrichten. In Deutschland entrichten Sie beim Finanzamt Ihres Wohnortes die Einkommenssteuer, wobei die Quellensteuer, die Sie in der Schweiz bezahlt haben, aufgrund eines Doppelbesteuerungsabkommens angerechnet wird.

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    Wo bezahle ich als Grenzgänger in die Rentenversicherung ein?

    Als Grenzgänger mit Wohnsitz in Deutschland und Arbeitsort Schweiz sind Sie sozialversicherungspflichtig in Ihrem Erwerbsland, der Schweiz. Sie bezahlen Beiträge in die AHV (Alters- und Hinterlassenenversicherung) ein. Ab einem jährlichen Bruttoeinkommen von 21.150 CHF entrichten Sie außerdem Beiträge zur Pensionskasse (BVG – berufliche Vorsorge). Darüber hinaus haben Sie die Möglichkeit, eine freiwillige Altersvorsorge, die sogenannte Säule 3a, mitsamt ihrer Steuervorteile zu nutzen.

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